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In Tansania konnten
in der Vergangenheit zusammen mit unserer
Partnerorganisation, der Mennonitengemeinde Arusha,
mehrere Projekte angestoßen werden: Fertig-gestellt
wurden beispielsweise mittlerweile kleine Läden auf dem
Gelände der Gemeinde für Existenzgründerinnen (ein
Projekt zur Stärkung der Gemeinde). Etwas außerhalb der
Stadt wurde Land gekauft. Hier soll nach den Wünschen
der Gemeinde eine große Schule entstehen, um den Bedarf
an Bildung insbesondere der Sekundarstufe zu
befriedigen. Im Rahmen einer Projektreise von Rainer te
Neues und Jens Brenner im Oktober 2008, bei dem auch
Kontakte mit anderen Akteuren in Daressalaam und vor
Ort, z.B. dem MCC geknüpft wurden, wurde dieses große
Vorhaben mit den Verantwortlichen erörtert. Da die
Finanzierung derzeit nicht gesichert werden kann und die
infrastrukturellen Vor-aussetzungen
(Wasserverfügbarkeit) nicht optimal sind, wird dieses
visionäre Projekt erst einmal zurückgestellt.
Stattdessen sollen in Arusha, wo die Gemeinde auf ihrem
Gelände eine Vor- und Grundschule betreibt, der Neubau
von drei Klassenräumen als Ersatz für die bisherigen
baufälligen Holz- und Wellblechbaracken gefördert
werden. Ein weiteres Projekt, das wir mit der Gemeinde
in Arusha zusammen durchführen, ist die Förderung eines
Landwirtschaftsprojekts mit der Mennonitengemeinde
Newland bei Moshi (Dessen Erträge sichern das Angebot
einer Grund- und Vorschule für die umliegende arme
Bevölkerung). Hier wurde mit unserer finanziellen
Unterstützung im letzten Jahr ein Bohrloch gegraben;
eine Pumpe konnte angeschafft werden, nun soll die
Bewässerung der Fläche mehr Ernten ermöglichen. Geplant
ist in 2009 der Anschluss an das elektrische Netz, um
eine weitere Gemeindeentwicklung dort voran zu bringen.
Ein weiterer Punkt, der im Rahmen der Projektreise
besprochen wurde: die Möglichkeit eines interkulturellen
Workcamps, bei dem sich deutsche und tansanische
Jugendliche im Rahmen einer gemeinsamen Projektarbeit
begegnen und kennen lernen können.
Ein weiteres Projekt in Tansania war
2008 die Unterstützung des Bethsaida Zentrums für
Gesundheit und Entwicklung. Angestoßen durch einen
Freiwilligendienst von Els de Quant, Vorsitzende des dww
(Hilfswerk der Mennoniten in den Niederlanden)
engagieren sich niederländische Mennoniten beim Aufbau
von Strukturen unter anderem für einen häuslichen
Pflegedienst in der Mara Region im Norden Tansanias.
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