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Aus der
Mennonitengemeinde Regensburg ist im Jahr 2001 der
Arbeitskreis Südafrika und Aids hervorgegangen. Der
Arbeitskreis möchte Netzwerke schaffen und Menschen
mobilisieren, um gemeinsam gegen die Auswirkungen von
HIV/AIDS in Südafrika vorzugehen. Dazu werden in
Deutschland verschiedene Informations- und
Fundraisingveranstaltungen durchgeführt.
Von 2001 – 2006 unterstützte der Arbeitskreis
verschiedene Aidshilfeprojekte von
„Non-Profit-Organisationen“ in Kapstadt im Stadtteil
Mitchells Plain. Im November 2006 konnte der
Arbeitskreis SAAIDS sein langfristiges Ziel
verwirklichen und das Kinderheim „Elonwabeni“ (bedeutet
in der Sprache Xhosa: Ort des Glücklichseins) eröffnen.
In Elonwabeni finden 12 – 14 Kinder, deren Eltern an
Aids verstorben bzw. so stark erkrankt sind, dass sie
sich nicht mehr um die Kinder kümmern können, ein
vorübergehendes Zuhause.
Die Kinder leben in Hausgemeinschaft mit 2 Hausmüttern
und 2 – 3 freiwilligen Mitarbeitern (christl. Dienste
oder Hermannsburger Mission), wo sie rund um die Uhr
betreut werden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer
eines Kindes in Elonwabeni beträgt 9 Monate. Während
dieser Zeit versucht die Sozialarbeiterin das Kind in
die Restfamilie (Oma, Tante, Onkel etc.) zurückzuführen
oder eine geeignete Pflegefamilie zu finden.
Die Initiatoren des Arbeitskreises, Denise und Rolf
Landes, sind im Januar 2008 mit ihrer Familie nach
Kapstadt umgezogen. Denise Landes hat die Koordination
und Leitung des Kinderheimes Elonwabeni übernommen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf
www.saaids.de |