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Unsere Hilfe ist eine Stimme
gegen die Ungerechtigkeit auf der Welt, der viele Menschen ausgesetzt
sind Unsere Stimme ist ein Zeugnis unseres Glaubens und Multiplikator
für Gottes Heilsbotschaft in der Welt
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Schweres Erdbeben in Haiti
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MH und MCC bitten um
Spenden
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Am 12. Januar 2010 erschütterte ein schweres
Erdbeben Haiti. Das Beben ereignete sich etwa 15 km
südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince.
MCC arbeitet seit 1928 in Haiti - zur Zeit mit 23
Mitarbeitern. Die normalen Arbeitsgebiete sind
Aufforstung und Umweltschutz in der Region,
Menschenrechte und der Einsatz für
Ernährungssicherung.
Zum Zeitpunkt des Aufrufs hatte MCC noch nicht zu
allen Mitarbeitern Kontakt. Sobald es möglich ist,
sendet MCC Kathy und Virgil Troyer, Spezialisten für
die Koordination von Katastrophenhilfen aus
Honduras, nach Haiti. Sie werden für MCC vor Ort die
Katastrophenhilfe des MCC planen und die
Durchführung leiten.
MCC wird nicht nur mit kurzfristiger Hilfe
reagieren. Auch der mittel- und langfristige Aufbau
ist ein Anliegen. Daryl Yoder-Bontrager, MCC
Direktor für Lateinamerika und die Karibikregion:
„Wir schauen genau hin – uns geht es darum, bei
unseren Maßnahmen die Gemeinschaften zu stärken und
Gewalt und Unrecht zu vermeiden.“
Das Mennonitsche Hilfswerk hat aus seinem
Katastrophenfond eine Soforthilfe von 10.000 Euro
ans MCC gegeben. Wir leiten weitere Spenden für
Haiti ans MCC weiter. Bitte unterstützt den Aufruf
des MCC durch Eure Spenden!
Spendenkonto:
Mennonitisches Hilfswerk e. V.
Konto 3616
Sparkasse Ingolstadt
BLZ 721 500 00
Stichwort: Katastrophenfond |
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Einige kurze Informationen von MCC zur
Katastrophenhilfe in Haiti:
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Im ersten Schritt beteiligen
sich MCC-Mitarbeiter an der Bergung von
Verletzten und Toten in der direkten
Nachbarschaft.
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Ein Problem wird die
Wasseraufbereitung sein. In Haiti sind viele
Haushalte auf die Selbstversorgung mit
Trinkwasser angewiesen. Die Systeme sind alle
zerstört. MCC führt aus dem Ausland 1.000
Trinkwasseraufbereitungsanlagen ein.
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Decken werden nach Haiti
geliefert.
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MCC-Mitarbeiter registrieren
Camps in denen Menschen unterkommen. Dadurch
wird gewährleistet, dass Hilfslieferungen aus
dem Ausland auch zügig bei den Menschen
ankommen.
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Im weiteren wird sich MCC der
Traumabearbeitung der Menschen annehmen. Die
Katastrophe hinterlässt auch schwere Narben an
den Seelen der Menschen.
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In den
Medien wird von Gewalt in Haiti berichtet. Die
MCC-Mitarbeiter sagen, das Mitgefühl der
Menschen und die Hilfsbereitschaft den Nachbarn
gegenüber ist viel größer. Menschen, die jetzt
in Haiti Gewalt anwenden sind total verzweifelt.
Sie unternehmen einfach alles um ihren Familien
zu helfen.
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Weiter Informationen unter
www.MCC.org
Spenden ans MCC können über das Mennonitische
Hilfswerk laufen. |
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Äthiopien
Ein MH-Projekt 2009

Mehr als nur ein
Hühnerstall
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Vom 4. bis 19. November 2009
waren Robert Beutler, Kurt Beutler, Rüdiger und
Liselotte Fellmann für einen Freiwilligeneinsatz mit
dem MH in Äthiopien. Am Meserete Kristos College
waren sie am Aufbau eines Lehrhühnerstalles
beteiligt. Ermöglicht wurde das Projekt vor allem
durch eine großzügige Firmenspende. |
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Äthiopien 2007
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Ein Rückblick auf Oktober 2007: Bei einer Projekt-
und Besuchsreise in Äthiopien waren wir viele
Stunden auf Straßen und Pisten unterwegs. Rüdiger
und Lieselotte Fellmann von der Gemeinde Sinsheim
waren mit dabei. |
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Wir haben damals – unterwegs auf den Pisten – über
alles Mögliche gesprochen: was geht gut in
Äthiopien, was ist hilfreich für die Zukunft, was
wird gebraucht im Land usw.
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Hühnerstall
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Immer wieder kam eins: Mit
Hühnerhaltung und Eiern lässt sich was machen. Da
ist Bedarf im Land da. Verschiedene Abteilungen
unserer Partnerkirche – der Meserete Kristos Kirche
– haben das auch immer wieder betont:
Das wäre etwas für
HIV-Selbsthilfegruppen, das wäre etwas für das
College, das wäre etwas für Kleinkreditprogramme
oder für ein Programm zur ländlichen
Regionalentwicklung.
Und es war immer auch mit dem
Wunsch verbunden: gut wäre, wenn so was
partnerschaftlich mit uns laufen könnte – nicht nur
wegen des Geldes – auch um einen Know-how-Transfer
hinzubekommen und Partnerschaft lebendig zu machen.
Rüdiger hat der Gedanke nicht
losgelassen.
Wir hatten dann viel Emailaustausch – mit welcher
Abteilung der Meserete Kristos Kirche sollte denn
das Projekt realisiert werden?
Es wurde klar: das Meserete
Kristos College in Debre Zeit soll den Hühnerstall
aufbauen. Mehrere Gründe sprachen dafür:
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Der Hühnerstall soll als
Einstieg in den Fachbereich ländliche
Regionalentwicklung dienen.
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Im College studieren
Studenten aus dem ganzen Land. Wenn Sie etwas
über Hühnerhaltung lernen, dann können sie das
in allen Regionen an ihre Gemeinden weitergeben.
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Im Moment studieren ca. 100
Studenten am College – wenn das neue
Internatsgebäude fertig ist, werden es sehr
schnell 400 oder mehr Studierende sein. Da trägt
der Hühnerstall zur Selbstversorgung bei.
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Und dann ist da die
Erwartung, dass auch noch Eier auf dem Markt
verkauft werden können.
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Wenn wir das Projekt jetzt
noch mit einem partnerschaftlichen Austausch
verbinden, dann wird das eine wirklich schöne
Sache.
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Am
4. November 2009 sind Rüdiger und Lieselotte Fellmann
und Kurt Beutler und Robert Beutler für zwei Wochen nach
Äthiopien gereist um den Hühnerstall mit aufzubauen.
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Rüdiger Fellmann
berichtet über „drei Baustellen“ in Äthiopien:
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Baustelle eins: Hühnerstall
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Bereits am Anreisetag, gleich nachdem
wir am Morgen vom Flughafen abgeholt wurden besichtigten
wir mit Negash Kebede, dem Leiter des College einen
Hühnerstall in Addis.
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Als wir in Debre Zeit am College
ankamen war die Baustelle bereits vermessen. Am nächsten
Morgen standen wir früh auf und begannen mit dem
Ausgraben der Fundamente. Zunächst waren wir uns selbst
überlassen und wir verfuhren nach uns bekannten
Maßstäben.
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In den Freistunden haben je 10
Studenten mit uns zusammen gearbeitet. Nach und nach
wurde deutlich, dass sich unsere Vorstellungen nicht mit
der geplanten äthiopischen Bauweise deckten. Wir hatten
zu viel Beton in die unterirdischen Fundamente
eingebracht – Zement ist teuer in Äthiopien. Am 4. Tag
kam uns Israel zu Hilfe. Er war der Bauleiter, der mit
seinem Bautrupp am nahgelegenen Studentenwohnheim
arbeitete. Wir haben uns dann als Helfer an den Arbeiten
beteiligt, ebenso wie die Studenten. Es war eine gute
Atmosphäre mit den Bauarbeitern und den Studenten.
Während des Fortgangs der Arbeiten wurden wir immer
wieder überrascht von den Baumethoden.
Wir waren beim schwersten und zeitraubendsten Teil
der Bauarbeiten dabei. Die Fertigstellung erfolgte nach
unserer Abreise.
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Baustelle zwei:
Patenkinder
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An einem Samstag besuchten wir
Kinder aus dem IMO-Patenschaftsprogramm in der "Kera
Church" Addis Abeba.
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Das Programm wurde uns
vorgestellt. 166 Kinder werden zur Zeit mit den für
den Schulbesuch notwendigen Dingen versorgt,
außerdem wird medizinische Hilfe geleistet und
monatlich Nahrungsmittel weitergegeben .Die Kinder
kommen zu ca. 45 % aus protestantischen, zu 40 % aus
orthodoxen und 15 % aus muslimischen Familien. Sie
kommen aus den ärmsten Schichten und werden nach
Prüfung der Verhältnisse zu Hause in das Programm
aufgenommen.
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Die Kinder hatten sich in der
Kirche versammelt. Sie freuten sich über die
mitgebrachten Geschenke und wollten uns immer wieder
die Hand drücken . Als Abschluss besuchten wir drei
"Wohnungen" von Kindern, die betreut werden . Es ist
nicht möglich auch nur annähernd in einem Bericht
die unbeschreibliche Beschränktheit und Armut in den
„Wohnhöhlen“ ohne Fenster zu schildern. Die Frauen,
deren Männer sich abgesetzt haben oder im Gefängnis
sind, fristen ihr Leben auf geringstem Niveau. Sie
versuchen auf irgendeine Weise etwa durch
Handel oder Handarbeit zu etwas Geld zu kommen. Eine
staatliche Unterstützung gibt es nicht. Ein Besuch
der uns höchst emotional berührt hat . Eine
"Baustelle " an der unbedingt weitergearbeitet
werden muß.
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Baustelle drei: Kontakte
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Unser Aufenthalt im College und
das Arbeiten mit den Studenten und Bauarbeitern war
ein besonderes Erlebnis und im Grunde der
Schwerpunkt der Reise. Wir haben uns kennen und
lieben gelernt. Die fröhliche afrikanische
Mentalität hat vieles erleichtert. Andrerseits war
es oft schwierig die wirkliche Meinung zu einer
Sache zu ergründen, da ein. Äthiopier einem Gast
oder Älteren nicht widerspricht und jede Frage mit
Ja beantwortet. So war es auch am Anfang, als wir
mit den Arbeiten am Fundament begannen. Dem
Bauleiter war es nicht möglich uns auf die Fehler
die wir machten hinzuweisen . Ein klares „Halt“
hätte uns in den ersten beiden Tagen viel Mühe
erspart. Das alles hat der Fröhlichkeit und dem
Arbeitswillen keinen Abbruch getan.
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Schön war es bei den gemeinsamen
Mahlzeiten in der Dininghall. Wenn wir uns zu den
Studenten
setzten oder sie zu uns an den Tisch baten
waren sie hoch erfreut . Für Negash Kebede war
wichtig, dass unsere Arbeit ein gutes Beispiel für
die Studenten war: Praktische Arbeit muss für
Intellektuelle bzw. Pastoren nicht als entwürdigend
empfunden werden.
Wir sind über die entstandenen
Kontakte, die gegenseitige Wertschätzung, ja Liebe
und Gemeinschaft sehr froh. Auch dies ist eine
"Baustelle " die nicht abgeschlossen ist und an der
wir weiterarbeiten dürfen.
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Und weiter
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Neben der Arbeit
am Hühnerstall konnte Rüdiger Fellmann am College auch
etwas aus seinen reichhaltigen Erfahrungen als
Hühnerhalter weiter geben. Die Studenten haben das
interessiert aufgenommen. Weitere Gedanken stehen noch
im Raum die wir gerne mit den Geschwistern in Äthiopien
teilen wollen:
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Wie kann aus
Hühnermist hochwertiger Kompost als Dünger gewonnen
werden?
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Wir überlegen,
wie wir ein einfaches Verfahren um Wasser in
PET-Flaschen keimfrei zu machen weitergeben können.
Nötig ist dazu das Wasser, PET-Flaschen, Sonnenlicht
und Schulungen.
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Können wir etwas
über Zisternenbau zur Wassergewinnung nach Äthiopien
weitergeben?
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Können wir aus
Deutschland einen Englischlehrer nach Äthiopien
schicken, der am College unterrichtet?
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Danke
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Das Projekt Hühnerstall wurde
durch eine großzügige Firmenspende und den
persönlichen Einsatz von Kurt Beutler, Robert
Beutler, Rüdiger und Liselotte Fellmann ermöglicht.
Herzlichen
Dank!
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Helfen Sie mit! Unser
Spendenkonto: Sparkasse Ingolstadt - Konto-Nr. 3616 -
BLZ 721 500 00
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Mennonitisches
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